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BÖRSE TO GO - Autosektor, TESLA & Konjunktur

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IAA: Autoaktien jetzt kaufen?

 

Guten Morgen,

die IAA (Internationale Automobilmesse) in Frankfurt bestimmt diese Woche das Stimmungsbild in Deutschlands Wirtschaftskreisen. Tatsächlich lohnt der Blick auf die Aussichten des gesamten Sektors und den zu erwartenden Massnahmen um die Wende in Angriff zu nehmen. Die Aufgaben sind bekannt, ebenso die Hürden. Die Frage ist für uns: wo lohnt sich ein Investment?

Bei VW sind wir bereits seit Jahresanfang dabei. Viel ist nicht passiert, aber das ist ok denn im gleichen Zeitraum wurden die Alternativen wie DAIMLER, BMW, CONTINENTAL oder LEONI hart abgestraft. Dies bestätigt einmal mehr: die Börse „belohnt“ jene Unternehmen die signalisieren dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben.  Wir werden diesen Sektor in den kommenden Wochen hier intensiver begleiten, denn es stellt sich hier allein die Frage ob die oben genannten Titel (und weitere) zu den Ausverkaufskursen jetzt schon ins Depot gehören. 

Und was ist mit dem Pionier der Branche, TESLA? Der Amerikaner besetzt nach wie vor die Speerspitze, sowohl im Absatz reiner E-Autos als auch in technologischer Hinsicht. Noch immer geniesst TESLA zum Beispiel in der Batterietechnologie 2-3 Jahre Vorsprung gegenüber den Konkurrenten aus Europa oder Fernost. Es gilt diesen Vorsprung zu sichern. Es liegt etwas in der Luft, denn die Aktie zeigt deutliche Anzeichen einer Erholung:

 

Tesla Chart

 

Gelingt der Ausbruch aus dem mittleren Abwärtstrend, stehen die Signale auf Kaufen. Dabei sein ist erst einmal alles, denn sicher ist das TESLA nicht einfach zuschauen wird wie PORSCHE oder VW angreifen. Wir vermuten neue Spitzenmodelle und weitere Varianten der Volumenmodelle zum Jahreswechsel. Setzen Sie TESLA auf Ihre Watchliste oder steigen Sie mit einer Anfangsposition ein.

Zur Linie der kommenden Wochen: es zeichnet sich ein Favoritenwechsel ab. Wir hatten dies bereits angekündigt und geraten entsprechend vorzubeugen: ehemalige High-flyer des Sommer wie MTU, HELLOFRESH oder WASTE MANAGEMENT gehören abgesichert, fallengelassene Kellerkinder wie UBS, GOODYEAR, LEONI (siehe oben), AUMANN, CECONOMY, WESTERN DIGITAL oder NVIDIA in den Fokus. Nicht angesprochen sind die Sub-Kellerkinder DT. BANK oder COMMERZBANK! Für diese Untiefen muss erst noch ein Weg nach oben erfunden werden.

Die Baubranche bleibt für Deutschland die Konjunkturlokomotive. Der mittelständische Verband ZDB hat just diese Woche die Prognose für das Umsatzwachstum 2019 von 6 auf 8,7 % auf 137,5 Mrd. Euro erhöht. Für 2020 wird vor dem Hintergrund niedriger Zinsen und stabiler Nachfrage mit einem Plus von 5 % gerechnet. Insbesondere der Wohnungsbau, der wegen dieser Hintergründe seit Jahren floriert, wird nach ZDB-Schätzung um weitere 9 % wachsen. Selbiges gilt im Übrigen auch für den Einzelhandel und den Konsum. Warum erwähnen wir dies?

Bau- und Dienstleistungen machen ca. 6 bzw. 70% an der Bruttowertschöpfung in Deutschland aus. Das produzierende Gewerbe ohne Bau hingegen nur ca. 25%. Wenn also die Industrie in den roten Bereich der Rezession rutscht, ist damit nicht die Frage beantwortet ob die deutsche Wirtschaft als Ganzes hineinfällt. Wir waren vor übertriebenen Ängsten in allen Bereichen.

 

11.09.2019 - Jens Bernecker - jb@berneckerresearch.de

 

 






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