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Datagroup berichtet über erfolgreiches Jahr

Datagroup mit dynamischem Wachstum

 

Gerade erst hat Datagroup (DE000A0JC8S7) am 21.01.2020 mit der Übernahme der Mehrheit an Diebold Nixdorf Portavis seinen Branchenfokus im Bereich Betriebsdienstleistung für Banken und Finanzdienstleister gestärkt und ihr Kundenportfolio mit den Großkunden Hamburger Sparkasse, Sparkasse Bremen und Hamburg Commercial Bank erweitert. Vor allem das Geschäft mit hochwertigen Cloud-Services und IT-Betriebsdienstleistungen im Finanzbereich wird damit massiv ausgebaut.

„Die Zukunft der Bankenwirtschaft ist digital“, so Datagroup-Produktionsvorstand Andreas Baresel. „In einem Niedrigzinsumfeld sind elektronisches Banking und mobile Bezahldienste der Weg zur Verbesserung der Ertragskraft in der Bankenwelt – damit steigt auch der Bedarf an Serviceleistungen im IT-Bereich. Gleichzeitig erhöht die steigende Regulierung des Sektors, beispielsweise in Form der EU-Zahlungsdienstrichtlinie, die Anforderungen an die Banken. Wir gehen davon aus, dass wir im Bankensektor weiter stark wachsen können.“

Heute schließlich berichtete das Unternehmen nun über den Geschäftsgang im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019.

Wie das Unternehmen nun mitteilte, war das abgelaufene Geschäftsjahr wieder erfolgreich. Insbesondere die Akquisitionsstrategie trug positiv zur Unternehmensentwicklung bei, wodurch man viele neue Großaufträge, insbesondere im stark regulierten Finanzsektor gewinnen konnte, so Max Schaber, Vorstandsvorsitzender der Datagroup SE.

Im Geschäftsjahr 2018/2019, welches vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019 lief, stieg der Umsatz vor den Effekten aus der Erstanwendung von IFRS 15 und 16 um 18,8 % auf 323,3 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte bereinigt um 15,4 % von 34,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 39,8 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Die EBITDA-Marge erreichte 12,3 % nach 12,6 % im Vorjahr. Der geringe Rückgang der EBITDA-Marge lag an der umsatzwirksamen Verbindung von Transitionsaufwänden und Hardwarelieferungen. Ohne diese Effekte hätte die operative EBITDA-Marge bei rund 13 % gelegen

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg nach 20,4 Mio. Euro im Vorjahr um 15,1 % auf 23,5 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 7,3 % nach 7,5 % im Vorjahr. Der Nettogewinn legte gleichzeitig um 12,8 % von 12,9 Mio. Euro i Vorjahr auf nunmehr 14,5 Mio. Euro zu.

Aufgrund der fortgesetzten guten Geschäftsentwicklung, der soliden Bilanzstruktur und guten Liquiditätsausstattung werden Vorstand und Aufsichtsrat auf der am 03.03.2020 stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende von 0,60 Euro auf 0,70 Euro anzuheben.

 

Gute Aussichten für das neue Geschäftsjahr

 

Der Konzern sieht sich zudem gut gerüstet, seine Erfolgsgeschichte auch im neuen Geschäftsjahr fortzuschreiben. Der Erwerb der Mehrheit an Diebold Nixdorf Portavis bringt einen Umsatzzuwachs von rund 60 Mio. Euro mit sich. Außerdem werden  Erstkonsolidierungseffekte aus den Übernahmen der IT-Informatik, die im vorangegangenen Geschäftsjahr nur zwei Monate konsolidiert war sowie der UBL Informationssysteme (im Vorjahr sechs Monate konsolidiert) positiv zur Unternehmensentwicklung beitragen.

Darüber hinaus sollen weiterhin intensiv Neukunden gewonnen und Upselling-Potenziale bei Bestandskunden gehoben werden. In den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres verzeichnete Datagroup schon elf neu gewonnene und sieben deutlich aufgewertete Kundenverträge. CEO Schaber betonte, dass 83 % der Umsatzes mit wiederkehrenden Verträgen erzielt werden. Bestandskunden und Neukunden würden das umfassende IT-Services-Portfolio und die Expertise der Datagroup, mit der diese Digitalisierungsprojekte vorantreiben können.

 

Datagroup

 

Die Datagroup-Aktie reagierte bereits im Zuge der Meldung vom 21.01.2020 mit einem deutlichen Kurssprung und beendet dabei die kurze Seitwärtsbewegung seit Anfang Januar 2020.

 

Fazit

 

Datagroup setzt seine dynamische und profitable Wachstumsstrategie weiter fort. Die Aktie befindet sich in unserem erfolgreichen Strategiedepot Aktien Spekulativ.

 

 

24.01.2020 - Arndt Kümpel - ak@berneckerresearch.de

 









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