Goldkorrektur setzt sich fort Image

Gold-Charttechnik als Aphrodisiakum

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Gold konsolidiert weiter

 

Die andauernde Konsolidierung der Edelmetalle ist eine gute Gelegenheit, einmal einen charttechnischen Blick auf das ,,Tal der Tränen‘‘ zu werfen, nachdem der Markt aus ihm wieder herausgestiegen ist. Denn je länger das Tal ist, umso größer ist der Impuls beim Ausbruch!

 

Goldgranulat

Bildnachweis: © Bernecker Research AG

 

Im unten stehenden Graph ist der Bruch des seit 2011 laufenden Abwärtstrends am 25.01.2019 zu erkennen. Dieser Bruch wurde danach durch das Aufsetzen auf diese Trendlinie noch wochenlang auf seine Trittfestigkeit getestet, bis Ende Mai 2019 Gold zum schnellen Überwinden des Widerstandsbereiches um das Hoch vom Juli 2016 bei 1375 Dollar ansetzte und es schnell überwand. Nun aber hängt das Gold an einer steilen Widerstandswand vom April 2013 (obere hellblaue Fläche) und muss Kraft sammeln.

 

Gold weekly

 

Das Schwungholen für den nächsten Schub nach oben ist jedenfalls gleichbedeutend mit der Konsolidierung der bisherigen Jahresgewinne. Diese endet entweder in der Unterstützungszone zwischen 1465 und 1485 Dollar (roter Kreis) oder aber nahe der Ausbruchslinie um 1375 Dollar (blauer Kreis). Wir beobachten das Ausatmen des Goldes und freuen uns auf das nächste Einatmen, denn die enormen Zuwächse von 2001 bis 2011 und das darauf folgende zeitliche Ausmaß der jahrelangen Konsolidierung bis 2019 generieren einen strukturellen Impuls, der auch durch einige schwächere Tage nicht an Stärke verliert.

 

11.09.2019 - Arndt Kümpel - ak@berneckerresearch.de

 






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