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Casino will aus der Schuldenfalle raus

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Französischer Einzelhändler setzt auf Asset-Verkäufe

 

CASINO GUICHARD ist will sich neu aufstellen. Letztes Jahr war die französische Supermarktkette in die Verlustzone gerutscht. Nach 127 Mio. Euro Gewinn im Vorjahr wies man nun einen Verlust von 54 Mio. Euro aus. Damit nicht genug. Denn in diesem Jahr geriet CASINO GUICHARD in den Strudel der Pleite seines Großaktionärs RALLYE. Die Konzernmutter, die 51,7% an der Supermarktkette hält, beantragte Gläubigerschutz. In Mitleidenschaft gezogen wurde auch CASINO, weil es ebenfalls eine signifikante Nettoverschuldung von zuletzt 5,7 Mrd. EUR hatte.

 

CASINO setzt auf Assetverkäufe

 

CASINO hatte schon im vergangenen Jahr besachlossen, für einen umfassenden Schuldenabbau Assets im Gesamtvolumen von bis zu 2,5 Mrd. Euro zu verkaufen. Zusätzlich will man nun bei den lateinamerikanischen Aktivitäten die Strukturen vereinfachen. Beispielsweise sollen die kolumbianischen Aktivitäten auf die brasilianische Tochter GPA übertragen werden.

So will CASINO aus dem derzeitigen Tief herauskommen. Durch den Gläubigerschutz von RALLYE dürfte derst einmal etwas Atempause herrschen, um entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Das könnte auch bei den ausstehenden Anleihen eine kräftige Kurserholung bringen. Das alles ist aber natürlich noch eine sehr spekulative Wette.

 

05.07.2019 - Carsten Müller - cm@berneckerresearch.de

 






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